Brückeneinhub in Kleinheubach

In einer eindrucksvollen Aktion haben wir auf unserer Baustelle in Kleinheubach eine Fuß- und Radwegunterführung unter die Bahnstrecke Miltenberg – Aschaffenburg eingehoben. Um das zuvor in seitlicher Lage neben den Gleisen hergestellte Bauwerk in seine endgültige Lage heben zu können, stand am Wochenende eine 54-stündige Sperrpause zur Verfügung.

 

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Die Arbeiten begannen am Freitagabend gegen 22:30 Uhr, nachdem der letzte Zug die Baustelle passiert hatte, mit dem Rückbau der Gleise und dem Aushub des Gleisschotters. Anschließend wurden die Träger für den Baugrubenverbau gesetzt und die Baugrube ausgehoben. Nach der Herstellung der Gründungssohle war es am Samstag gegen 20 Uhr so weit: Zwei Autokräne der 500to-Klasse nahmen das 136to schwere Unterführungsbauwerk unter den Augen von rund 300 Zaungästen an den Haken und setzen es zentimetergenau in der Baugrube ab. In der folgenden Nacht wurde die Baugrube Zug um Zug mit dem Einbau der Verbauausfachung und der Entwässerung wieder rückverfüllt. Am nächsten Vormittag rückten die Gleisbauer an und stellten das Bahngleis wieder her. Parallel zu den Einhubarbeiten wurde entlang der Bahnstrecke während der Sperrpause noch ein Spundwandverbau gesetzt, der der späteren Herstellung der Rampenbauwerke dient.

Rund 8 Stunden vor Ende der verfügbaren Sperrpause konnte das Bahngleis bereits für die Bahn wieder freigegeben werden – in baubetrieblicher Hinsicht ein herausragendes Ergebnis. Wir danken allen unseren beteiligten Mitarbeitern herzlich für ihren unermüdlichen, fachmännischen Einsatz. Ebenfalls danken wir allen eingebundenen Nachunternehmern, insbesondere den Firmen Eisele (Maintal, Autokrane), Feickert (Weilburg, Verbauarbeiten) und Kaiser (Tann, Gleisbau) sowie IGS Ingenieure (Weimar, technische Bearbeitung). 

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